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Etwa 35
Kilometer von Rhodos-Stadt entfernt, auf der Westseite der Insel, liegt
die Ausgrabungsstätte Kamiros. Die Ruinen stammen fast zur Gänze aus der
hellenistischen Zeit.
Nachdem man seinem Obulus
von ein paar hundert Drachmen (ich weiß wirklich nicht mehr, wie viel
genau) geleistet hat, eröffnet sich einem ein herrlicher Überblick über die
Ausgrabungsstätte. Gleich am Eingang befindet sind eine Tafel mit der
Grundrißzeichnung der Stadt und einer Beschreibung der wichtigsten
Ausgrabungen.
Den besten Ausblick über die
Ruinenstadt hat man von der Akropolis aus. Zwangsläufig bekommt man dann auch
einen
wunderschönen Ausblick in das Hinterland. Die große Zisterne, oben auf
der Akropolis, ist etwa 20 x 11 m groß und 4 m tief. Platz also für etwa eine Million Liter Wasser.
Zerstört wurde Kamiros durch ein
Erdbeben, Mitte des zweiten Jahrhunderts. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurde
Kamiros wiederentdeckt. Italiener gruben in den dreißiger Jahren die Stadt
wieder aus.
  
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