QV3000 von Casio

Die QV3000 von Casio war meine erste 'richtige' digitale Fotokamera. Im Januar 2001 schlug ich dann zu und legte knapp 1750 DM auf den Tisch des Fotohändlers.

Im Lieferumfang dabei waren ein Mircodrive mit 340 MB, ein Satz Akkus und ein Ladegerät.

Technische Daten:

  • Modell QV/3000 EX\lr
  • Auflösung: 2048 x 1536 und 1024 x 768
  • Zoom: 3x optisch und 3x digital
  • Objektiv: 33 - 100 (analog zu 35mm Kamera)
  • Speicher: Compact Flash-Karte (Typ I/II) und IBM Microdrive
  • Kapazität:
    8MB: 5 - 43 Bilder, je nach Auflösung
    340MB: 245 - 2054 Bilder, je nach Auflösung
  • Batterien:
    Akkus oder Batterien im Format Mignom
    (1600 mh Akkus oder größer  empfohlen)

01/2001 - 12/2002 (24 Monate) mit knapp über 3000 Fotos macht das etwa 125 Foto im Monat.

Innereien

QV Innereien

Die nachfolgenden Bilder habe ich aus dem Web über  www.dpreview.com im dortigen Casio/Forum gefunden. Die Bilder waren von einem geneigten  Bastler zur freien Verwendung hinterlegt worden. Leider habe ich seine Seite nicht mehr zur Hand.

Das öffnen der Kamera war nötig gewesen, weil ein Defekt am Blitz vorlag (der wohl auch repariert werden konnte).

Die Bilder zeigen eine QV3500, die im Großen und Ganzen meiner alten QV-3000 entspricht.

Versteckte Fähigkeiten der QV3000

Die Qv3000 hat einige versteckte Fähigkeiten, die in den Nachfolgemodellen ganz offiziell nutzbar sind.
Dazu zählt z.B. das Speichern im TIFF-Format, oder Beleichtungszeiten länger als zwei Sekunden.

Bilder im TIFF-Format abspeichern
Im Aufnahmemodus die SET-Taste drücken und dann gleichzeitig die Blitz-Taste drücken. Im Display erscheint rechts oben TIFF. Herausnehmen geht nur mittels aus- und Einschalten der Kamera.
Allerdings ist hier das Microdrive von IBM aufgrund der Datenmenge eines Bildes (ca. 6 MB) schon fast Voraussetzung für diese Betriebsweise.
Die TIFF-Bilder lassen sich allerdings nicht mit dem Photo-Loader einladen, da die Casio ein eigenes Verzeichnis 'TIFF' auf dem Speichermodul anlegt. Von dort müssen diese z.B. mit dem Windows Explorer auf die Rechnerplatte geschoben werden (USB-Verbindung vorausgesetzt).
Das Format dieser TIFF-Bilder weicht allerdings von dem Standardformat ein wenig ab, so dass die meisten Bildbearbeitungsprogramme damit Probleme haben.
IRFANVIEW ist eines der wenigen Programme, die mit diesem Format zurechtkommen.

Belichtungszeiten länger zwei Sekunden
Programmwahl S-Mode. Anschließend auf zwei Sekunden gehen und dann bei gedrückter SET-Taste nochmals Pfeil nach unten betätigen. Danach sind Zeiten von 2.5, 3.2, 4, 5, 6, 8, 10, 13, 15, 20, 25, 30, 40, 50, 60 Sekunden und BULB-Modus (bis 60 Sekunden) möglich.
Die SET-Taste braucht auch nur einmalig gedrückt werden, die Zeiten über 2 Sekunden sind dann bis zum Ausschalten allein über die Pfeil oben/unten Taste möglich.
Bleibt die Kamera beim Ausschalten auf einer eingestellten Zeit über 2 Sekunden, so bleibt diese verdeckte Einstellmöglichkeit auch beim nächsten Einschalten erhalten.
(Geht man dann allerdings wieder unter 2 Sekunden, muß wieder die SET genutzt werden, um wieder in den oberen Bereich zu kommen.

Einstellung der Blende im S-Mode
Programmwahl S-Mode, dann SET-Taste drücken und Pfeil links oder rechts drücken (einmal reicht zur Aktivierung).